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  1. 1. Was ist Trinkwasser?
  1. 1.1. Trinkwasservorräte auf der Erde
  2. 1.2. Wasser zum Leben
  3. 1.3. Lieferkette Trinkwasser
  4. 1.4. Zuständigkeit der Trinkwasserversorgung
  5. 1.5. Sauberes Trinkwasser
  6. 1.6. Risiken der Trinkwasserinstallation
  7. 1.7. Rechtsgrundlage der Trinkwasserverordnung
  8. 1.8. Betreiberverantwortung für die Hausinstallation
  9. 1.9. Haftungsrisiken für Architekten,  Fachplaner, Installateure und Betreiber
  10. 1.10. Was sind die Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Trinkwasserverordnung?
  11. 1.11. Rechtsgefahren aus dem Wohnungseigentumsgesetz
  12. 1.12. Anzeigepflicht des Betreibers bei Grenzwertüberschreitung
  13. 1.13. Betreiberpflicht Wartung / Instandhaltung
  14. 1.14. Wie kann sich die Trinkwasserqualität im Gebäude verschlechtern?
  15. 1.15. Wassersparen
  16. 1.16. Welche Gesundheitsrisiken bestehen?
  17. 1.17. Fehlerquellen in der Hausinstallation
  18. 1.18. Die 3-Liter Regel bei der Zirkulation
  19. 1.19. Dichtheitsprüfung des Trinkwassernetzes
  20. 1.20. Mangelnde oder fehlende Wartung
  21. 1.21. Wartungsplan nach DVGW (Auszug)
  22. 1.22. Heizwasser füllen / nachspeisen
  23. 1.23. Trinkwasserspender
  24. 1.24. Ablagerungen in den Rohren / Biofilm
  25. 1.25. Stagnation / Totleitungen / Nutzungsunterbrechung
  26. 1.26. Stagnation Sicherheitsventil
  27. 1.27. Stagnation Rohrbelüfter
  28. 1.28. Stagnation Umgehungsleitungen / Bypass
  29. 1.29. Stagnation Trinkwasserverteiler
  30. 1.30. Leitungsisolierung / Wärmedämmung
  31. 1.31. Warmwasser Boiler Temperatur kontra Energiesparen
  32. 1.32. Boilertemperatur bei Wärmepumpen
  33. 1.33. Frischwasserstationen
  34. 1.34. Zirkulationssystem
  35. 1.35. Hydraulischer Abgleich von Zirkulationssystemen
  1. 2. Was kann jeder selber zum sauberen Trinkwasser beitragen?
  2. 3. Welche Maßnahmen habe ich bei verkeimten Trinkwasser?
  3. 4. Wasserentkalkungssysteme

Ablagerungen in den Rohren / Biofilm

Ablagerungen können im jedem Rohr entstehen. Das Trinkwasser ist immer mit Sedimenten, Partikeln, Kalk, Keimen usw. versetzt. Je rauer die Rohrinnenwandoberfläche ist umso größer ist die Anhaftung. Bei verzinkten Leitungen ist eine Anhaftung (Kalkschutzschicht) in geringem Maße sogar gewollt, um Lochfraß zu verhindern. Auch bei neuen Trinkwassernetzen kann durch Verwendung von zu vielen Pressfittigen eine lokale Ablagerung entstehen. Jede Ablagerung stellt einen "Biofilm" dar, bei dem sich Keime ansiedeln können und bei großer Konzentration die Keime an das Leitungsnetz weitergeben können.

Nachstehend eine Grafik zur Entstehung eines Biofilms.

(Grafik der Fa. domatec GmbH)

Die Ablagerungen in den Rohren sind üblicherweise 1-2mm stark. Die Länge einer Legionelle z.B. beträgt ca. 0,5-5ym. Währe der Mensch die Legionelle, dann währen die Ablagerungen in den Rohren so groß wie die Alpen!

Wie man sieht, sind die Keime in solchen Ablagerungen bestens vor Desinfektionsmaßnahmen geschützt!

Daraus wird auch ersichtlich, dass in einem kontaminierten Leitungssystem, eine Sanierung nicht immer zum gewünschten Erfolg führt und bei alten Leitungssystemen ein Austausch langfristig notwendig ist.

 

Eine Studie zu "Biofilm in Rohrleitungen" kann engesehen werden unter: www.biofilm-hausinstallation.de/index.html

 



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