Pelletsheizung

 

Auch dieser nachwachsende Brennstoff ist weitestgehend CO2-neutral, lediglich beim Pressen und Transport wird zusätzlich Primärenergie benötigt. Mit den heutigen Beschicksystemen (Förderschnecke oder Sauger) ist ein vollautomatischer Betrieb als Zentralheizung, auch modellierend,  möglich. Der Ascheanteil ist wegen der guten Verbrennung sehr gering, die Entleerung des Aschekastens muss je nach Leistung nur alle Wochen oder Monate erfolgen.
Auch hier gibt es dezentrale Geräte zum bivalenten Betrieb, die sich optisch gut in Wohnräumen integrieren lassen. Durch den regelbaren Brennbetrieb ist eine gute Energieabgabe an den Raum möglich, womit solche Systeme wirtschaftlich betrieben werden können. Die meisten Geräte haben einen Vorratsbehälter für die Pellets, somit kann ein nutzerunabhängiger Betrieb gewährleistet werden.
Die Feinstaubbelastung hat mit der Verbreitung der Pelletsheizung zugenommen, heutige Systeme sind mit Filtern oder anderen Techniken ausgerüstet, um die Emission zu minimieren.
Auch hier ist ein zusätzlicher Kaminofen nur sinnvoll, wenn er in das Gesamtkonzept der Heizung passt. Bei den heute sehr gut gedämmten Gebäuden ist dieses Heizsystem in Kombination mit einer ausreichenden Solaranlage oft schon ausreichend.

Zur Zeit (2009) sind Pellets um fast die Hälfte billiger als Öl.



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