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  1. 1. Schimmelproblematik allgemein
  2. 2. Was ist Schimmel?
  3. 3. Erkrankungen durch Schimmel
  4. 4. Wie kann eine Belastung mit Schimmel gemessen werden?
  5. 5. Unterschied zwischen Fogging und Schimmel
  6. 6. Mögliche Ursachen für Schimmel in der Wohnung
  1. 6.1. Schimmel durch hohe Raumfeuchten
  2. 6.2. Schimmel durch zu geringen Luftwechsel
  1. 6.2.1. Mindestluftwechsel zur Vermeidung von Schimmel
  2. 6.2.2. Fensterlüftung
  3. 6.2.3. Wie lang muss gelüftet werden?
  4. 6.2.4. Wie oft muss gelüftet werden?
  5. 6.2.5. Kontrollierte Wohnungslüftung
  6. 6.2.6. Die neue DIN 1946 Teil 6
  7. 6.2.7. Zu geringen Luftwechsel durch Einbau von neuen Fenstern
  8. 6.2.8. Gerichtliche Definition zum Lüftungsverhalten
  9. 6.2.9. Gerichtliche Definition der mangelhaften Bausubstanz
  10. 6.2.10. Kellerlüftung
  11. 6.2.11. Wie messe ich Luftfeuchte und Taupunkt richtig?
  12. 6.2.12. Physikalische Grundlagen
  13. 6.2.13. Richtig lüften heißt:
  14. 6.2.14. Der fRSi-Wert zur Bewertung einer Schimmelwahrscheinlichkeit
  1. 6.3. Schimmel durch zu geringe Raumtemperaturen
  2. 6.4. Schimmel durch niedrige Wandoberflächentemperaturen
  3. 6.5. Niedrige Wandoberflächenstruktur durch geometrische Schwachstellen
  4. 6.6. Schimmel durch verstellte Außenwände
  5. 6.7. Niedrige Wandoberflächentemperatur durch feuchte Wände
  6. 6.8. Niedrige Wandoberflächentemperatur durch eine Innenisolierung
  7. 6.9. Schimmel durch Wasserschäden
  8. 6.10. Schimmel durch Innenraumquellen
  9. 6.11. Schimmel durch eingelüftete oder eingebrachte Sporen
  1. 7. Bekämpfung des Schimmels durch bauliche oder chemische Maßnahmen
  2. 8. Professionelles Beseitigen des Schimmels
  3. 9. Fazit / Zusammenfassung

Mindestluftwechsel zur Vermeidung von Schimmel

 

In der alten DIN 1946-6 war der notwendige freie Luftwechsel je nach Belegung, Anzahl und Art der Räume mit 0,45-0,7h-1 angegeben. (Richtwert 0,5h-1) In der neuen Fassung (Mai 2009) muss dieser aufwendig berechtet werden. Der aus hygienischer Sicht erforderliche Mindestluftwechsel ist 0,5 h-1. (Pettenkofer) Das bedeutet, dass alle 2h das gesamte Luftvolumen ausgetauscht werden müsste. Dies kann aber im Winter zu niedrigen Raumfeuchten von teilweise unter 30% führen, die kann bei trockener Außenluft durch Reduzierung des Luftwechsels auf min. 0,3 h-1  verhindert werden.
 
 
In einer von der TU Dresden im Auftrag des Bundesministeriums durchgeführten Studie wurde der „Mindestluftwechsel zur Vermeidung von Schimmelbildung“ genauer untersucht.
EFH = Ein Familien Haus               MFH = Mehr Familien Haus
 
Der Mittelwert der in den Wohnungen gemessenen Luftwechselwerte lag nur bei 0,26 h-1!
(Studie TU Dresden)
 
 


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